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Januar

Älteste Töplitzerin wurde 100 Jahre alt

Älteste Töplitzerin wurde anlässlich ihres 100-jährigen Geburtstages am Neujahrstag zur Ehrenbürgerin ernannt

Am Neujahrstag feierte Irmgard Schmidt aus Töplitz ihren 100. Geburtstag.

Es gratulierten der Ortsbeirat, der erste Vorsitzende des Sportvereins und der Gemeindekirchenrat.
Anlässlich ihres Jubiläums bekam Frau Schmidt noch ein Geburtstagsständchen von den Mitgliedern des Kirchenchores vorgetragen, in welchem sie noch aktiv mit singt.
Frau Schmidt unterstützte schon immer die Kirchenarbeit im Ort und war in ihrem Ehrenamt im Gemeindekirchenrat tätig.
Es gratulierten auch die Pfarrerin Almut Gaedt sowie der Alt– Superintendent Jürgen Lorenz, welcher auch in früherer Zeit Pfarrer in Töplitz war und mit ihr im Gemeindekirchenrat zusammenarbeitete.
Anlässlich ihres Jubiläums sponserte der Töplitzer-Bäckermeister eine Geburtstagstorte.
Die rüstige Seniorin ist weiterhin noch Ehrenmitglied im Töplitzer Sportverein. In ihrer aktiven Zeit verschrieb sie sich dem Kegelsport, trainierte in der Oberliga und fungierte als Übungsleiterin und Bahnbetreuerin. Sie errang bei den DDR-Meisterschaften der Frauen im Bohle-Kegeln nebst weiteren Töplitzerinnen Siege und Pokale für den Sportverein, die heute noch im Vereinsheim ihren Platz gefunden haben. Vielen anderen Vereinsmitgliedern, unter anderem auch dem Ortsvorsteher, brachte sie durch ihre Erfahrungen das Kegeln bei.
So begeht Frau Schmidt ihren 100. Geburtstag in einer Zeit, in dem der Sportverein SG Töplitz 1922 e. V. ebenfalls sein 100-jähriges Bestehen feiert. In diesem Zusammenhang ist eine Festveranstaltung am 25.6.2022 geplant, zu dieser der erste Vorsitzende Michael Behrens bereits jetzt die Jubilarin herzlich einlud.
Auf Nachfrage womit sich die lebensfrohe Senioren außerhalb ihres Engagements noch fit hält, antwortete sie, dass sie hinter ihrem Haus einen großen Obstgarten besitzt, welcher gepflegt und insbesondere regelmäßig geschuffelt werden muss.
Frau Schmidt angelte auch äußerst gern und begleitete ihren Mann Karl, welcher bereits lange verstorben ist,
bei vielen Meisterschaften im Paarangeln per Boot auf der Havel, wo auch einige Pokale gemeinsam erangelt wurden.
Ihr Sohn Wolfgang, welcher sich auch bereits im Ruhestand befindet, wurde das Angeln mit in die Wiege gelegt und ist heute noch aktiver Sportangler in der DAV – Ortsgruppe Töplitz.
Für ihre sportliche und gesellschaftliche Tätigkeit im Ort insbesondere bei der Unterstützung der Senioren – und Kirchenarbeit aber auch als älteste, beratende Bürgerin aller örtlicher Gemeindegremien, erhielt Frau Schmidt zu ihrem Geburtstag die Ehrenbürgerschaft der Insel Töplitz mit Urkunde und Ehrenzeichen vom Ortsvorsteher Frank Ringel sowie vom stellvertretenden Ortsvorsteher Prof. Dr. Ditmar Wick überreicht.
Wir wünschen Frau Schmidt für die Zukunft weiterhin besonders Gesundheit, eine kräftige Stimme im Kirchenchor und viel Spaß beim Schuffeln in ihrem Garten.

Frank Ringel
-Ortsvorsteher-

Gruppenbild v.l.n.r.: Michael Behrens (Vors. SG Töplitz), Frank Ringel (Töplitzer Ortsvorsteher), Irmgard Schmidt, Ditmar Wick ( stellv. Ortsvorsteher)

Neues Buch zur Geschichte der Gartenbauschulen

Neues Buch zur Geschichte der Gartenbauschulen in Werder

Ortschronist und Ehrenbürger Dr. Baldur Martin hat erneut ein Buch über seine Heimatstadt Werder (Havel) geschrieben. Es widmet sich der Geschichte der Gärtnerausbildung in der Stadt. Der Buchtitel lautet „Die Gartenbauschulen in Werder (Havel)“, der ironische Untertitel „Nicht nur die Harten kommen in den Garten“.

Kern des Buchs ist die Geschichte der Betriebsberufsschule für Gartenbau in Werder in der DDR. Dr. Martin war vier Jahrzehnte lang selbst Gartenbaulehrer an dieser Schule und ist damit Teil dieser Vergangenheit. Besonders spürbar wird das, wenn er zwischen den Buchkapiteln, die vom Ausbildungsablauf, der politischen Einflussnahme bis hin zur Freizeitgestaltung reichen, thematische Erfahrungsberichte als Ich-Erzähler einbringt.

Ein kleinerer Teil des Buchs widmet sich außerdem der Geschichte der Ingenieurschule für Gartenbau Peter Joseph Lenné, die ebenfalls bis zur Wendezeit in Werder (Havel) ihren Standort hatte. Hierfür nutzte Baldur Martin auch Material des früheren Schuldirektors Prof. Ernst Greulich ... [Mehr]

Geschichte der Schulen auf der Insel Töplitz

Es hat lange gedauert, aber nun ist es geschafft:

Die zwei Bände der "Geschichte der Schulen auf der Insel Töplitz" (Teil 1: bis 1900, Teil II: das 20. Jahrhundert) sind ab 20.12.2021 im Einkaufsmarkt bei Kathrin Zosky erhältlich.
Jedes Buch kostet 16,95 €. Bestellbar sind die Bücher auch völlig normal über die ISBN-Nummern und den Buchhandel.

Teil I handelt von den Anfängen bis um 1900: Es brauchte 100 Jahre, bis ein ausgebildeter Lehrer nach Alt Töplitz kam. Ein in Groß Behnitz kurzzeitig seminaristisch ausgebildeter Lehrer war wenige Jahre in Göttin. Die Lebensbedingungen der Lehrer waren erbärmlich. Da die Schule Sache der Kirche war, blieben lutherische und reformierte Kinder in die Mitte des 19. Jahrhunderts separiert.

Teil 2 handelt u.a. von der Auseinandersetzung des Pfarrers mit dem Lehrer wegen der 1919 beabsichtigten Trennung von Staat und Kirche.
Zweimal wurde ein Schulneubau für nötig erachtet, zweimal machten die Weltkriege einen Strich durch die Rechnung. Ernst Seegemundt, Fritz Thiele und Sieke Ballerstädt kommen zu Wort. Die Töplitzer Schule war dank Bruno Herrmann besonders stark in Marthematik. Auch der Schulzoo kommt vor. Frau Ramdohr hatte Korrektur gelesen.

Danke und viele Grüße! Markus Vette

Tierseuchenrechtliche Verfügung

Feuerwehr Töplitz – Start ins Jahr 2022

Das Jahr 2021 ist Geschichte und im Jahr 2022 gibt es neue (und auch alte) Herausforderungen.
Die Jugendfeuerwehr kann aufgrund der Corona Lage noch nicht starten, die Jugendleitung versucht trotzdem Kontakt zu den jungen Kameradinnen und Kameraden zu halten. In der Einsatzabteilung haben die 2 „Neuen“ ihre Grundausbildung absolviert, ein Kamerad hat bereits seine „Feuertaufe“ mit seinem 1. Einsatz erhalten.
Anfang Januar konnten in den Feuerwehren die Dienste noch regulär durchgeführt werden. Das Thema Unfallverhütung gab es diesmal in Form eines Quizes, das lockerte diesen theoretischen Block etwas auf und hat allen Spaß gemacht.
Zu Jahresbeginn konnte über einen Sponsor ein Löschrucksack nach Feuerwehr-DIN angeschafft werden. Dies nahm die Feuerwehr zum Anlass und übte eine Vegetationsbrand – Bekämpfung mit allen Hilfsmitteln die jetzt zur Verfügung stehen.
Das Einsatzgeschehen hält sich glücklicherweise in Grenzen, eine Tragehilfe für den Rettungsdienst am 15.01. und 2 umgestürzte Bäume am 20.1. die durch die Feuerwehren aus Töplitz und Phöben beseitigt wurden stehen jetzt in der Statistik ... [Mehr]

Sturm über Töplitz

30.01.2022 Am heutigen Sonntag war die Nacht bei der Feuerwehr um 06:00 Uhr beendet. Es fing „harmlos“ an: Ast über Straße in Leest Richtung Grube. Danach ging es erstmal nach Hause – für 10 min. Der nächste Alarm schickte die Töplitzer Feuerwehr nach Neu-Töplitz, dort lag ein Baum über der Straße „Am alten Weinberg“. Auf dem Weg zur nächsten Einsatzstelle (Ast abgebrochen) musste danach erstmal ein riesiger Baum zerlegt und mit dem Feuerwehrfahrzeug von der Straße gezogen werden. Jetzt ging es erstmal wieder nach Hause – für 3 min. Am Schwarzen Berg lagen mehrere Bäume um, auch 2 Auto´s waren unter den Baumkronen verschwunden. Hier wurden an verschiedenen Orten gleich 2 Motorkettensägen benötigt. Fazit: In 4 Stunden gab es 5 Einsätze mit 8 Einsatzstellen abzuarbeiten. Aber der Sonntag und der Sturm ist ja noch nicht vorbei … [Mehr]

Rückblick 2021 und Ausblick 2022

Rückblick 2021 und Ausblick 2022 auf der Insel Töplitz

Liebe Insulaner,
das letzte Jahr hat uns durch Corona sehr eingeschränkt und wir mussten erstmals mit einer Situation umgehen, die wir bis dahin noch nicht kannten. Aber wir waren lernfähig, haben eine Corona-Selbsthilfegruppe über den Ortsbeirat per E-Mail ins Leben gerufen, damit wir uns in dieser schwierigen Zeit abstimmen, helfen und koordinieren können, welche jetzt immer noch funktioniert.
Durch weitere Einschränkungen wurde das gesellschaftliche Leben, besonders in den Wintermonaten, bzgl. der zunehmenden Inzidenz, heruntergefahren. Trotzdem arbeitet der Ortsbeirat weiterhin daran, die Interessen unserer Bürgerinnen und Bürger umzusetzen und die Vereine versuchen, unter den bestehenden Auflagen, ihre Arbeit so gut wie nur möglich zu machen.
Dafür erst einmal meinen herzlichsten Dank an alle am gesellschaftlichen Leben Beteiligten sowie aber auch besonders an die Kameraden der Ortswehr, die Lehrer und Erzieher der Inselschule, an das Team der Kita Inselnest, an die Arztpraxis sowie an alle Mitarbeiter der Verkaufs – und Versorgungseinrichtungen unseres Ortes, die jeden Tag an vorderster Front arbeiten und der Ansteckungsgefahr direkt ausgesetzt sind.
Trotzdem haben wir uns nicht von unseren Aufgaben und Vorhaben abbringen lassen und konnten im letzten Jahr nachstehende Höhepunkte verzeichnen. So habe ich mich auf fünf Ereignisse im letzten Jahr konzentriert, von denen ich denke, dass sie unseren Ort weiter gebracht haben: ... [Mehr]