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Tschüss, alte Lady
Tschüss, alte Lady: Feuerwehr Töplitz erhält neues HLF 10
Neues Fahrzeug für die Feuerwehr Töplitz: Mit der offiziellen Indienststellung eines neuen Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeugs (HLF 10) hat die Ortsfeuerwehr Töplitz jetzt ein weiteres modernes Einsatzfahrzeug erhalten. Vertreter aus Feuerwehr, Kommunalpolitik, Verwaltung und zahlreiche Töplitzer begleiteten die feierliche Übergabe am 22. Mai am Gerätehaus.
Vom Spielzeugauto zum Fahrzeugschlüssel
Dabei kam es zu einem besonderen symbolischen Moment: Bürgermeisterin Manuela Saß erhielt ein kleines Spielzeug-Feuerwehrauto zurück, das sie vor zwei Jahren mit einem Augenzwinkern an Ortswehrführer Stefan Huber übergeben hatte – verbunden mit dem Versprechen, dass ein neues Einsatzfahrzeug folgen werde. Jetzt tauschten die Töplitzer das Spielzeugauto gegen den Schlüssel für das neue HLF 10 ein.
„Der Weg zum neuen Fahrzeug hat etwas länger gedauert als gedacht – umso schöner ist es, dass das Fahrzeug jetzt hier steht“, sagte Bürgermeisterin Saß. „Mit dem neuen Gerätehaus, dem Tanklöschfahrzeug, dem Mannschaftstransportwagen und jetzt dem HLF 10 ist die Feuerwehr Töplitz hervorragend ausgestattet. Vor allem aber wissen wir die Technik bei euch in guten Händen. Auf euch ist Verlass und darauf sind wir stolz.“
Finanzierung vollständig durch die Stadt Werder (Havel)
Das HLF 10 wurde über den Rahmenvertrag des Zentraldienstes der Polizei des Landes Brandenburg beschafft. Die Teilnahme zur Abrufung wurde im November 2022 angemeldet. Die Finanzierung erfolgte vollständig durch die Stadt Werder (Havel). Insgesamt belaufen sich die Kosten inklusive Zusatztechnik, Funk, Beklebung und weiterer Ausstattung auf rund 450.000 Euro.
Mit einem lachenden und einem weinenden Auge verabschiedete die Feuerwehr Töplitz zugleich ihr bisheriges Löschfahrzeug LF 8/6. Ortswehrführer Stefan Huber erinnerte an die lange Geschichte des Fahrzeugs: „Das LF wurde im Jahr 2000 in Dienst gestellt und war seitdem das Herz der Feuerwehr Töplitz. Viele Kameraden haben auf diesem Fahrzeug das Feuerwehrhandwerk gelernt. Es wurde geschätzt, gepflegt und geliebt. Tschüss, LF.“
Modernes Arbeitstier für viele Einsatzlagen
Das neue HLF 10 ist als vielseitiges Erstangriffsfahrzeug ausgelegt. Es verfügt über Allradantrieb, einen 1400-Liter-Löschwasserbehälter sowie umfangreiche Technik für Brandbekämpfung und technische Hilfeleistung. Zur Ausstattung gehört ein hydraulischer Rettungssatz. Die Feuerlöschkreiselpumpe erreicht eine Förderleistung von 2000 Litern pro Minute bei 10 bar Druck.
„Mit dem modernen HLF 10 erhält Töplitz ein weiteres Arbeitstier für den Einsatzdienst“, sagte der 1. Beigeordnete Christian Große. „Das Fahrzeug ist für unterschiedlichste Einsatzlagen geeignet und ergänzt die vorhandene Technik sinnvoll. Und unsere alte Lady bleibt der Feuerwehrfamilie erhalten: Nach einer Generalüberholung wird das bisherige Löschfahrzeug künftig in Derwitz weiter Dienst tun.“
Töplitz als verlässlicher Partner im Brand- und Katastrophenschutz
Der Stellvertretende Stadtwehrführer Stefan Bohnebuck würdigte das besondere Engagement der Töplitzer Kameraden. „Die Feuerwehr Töplitz besticht durch Hilfsbereitschaft, Kameradschaft und Hingabe“, sagte er. Neben den klassischen Feuerwehr-Aufgaben engagiere sich die Ortswehr auch in der Brandschutzeinheit des Landkreises. Zudem sei Töplitz die Geburtsstätte der First-Responder-Einheit gewesen, die in den vergangenen Jahren bereits mehrfach Menschenleben retten konnte.
Stefan Bohnebuck verwies zugleich auf die umfangreichen Investitionen der vergangenen Jahre. Das HLF 10 sei bereits das zehnte Fahrzeug, das innerhalb von zehn Jahren ohne Fördermittel durch die Stadt Werder (Havel) beschafft worden sei. „Insgesamt sprechen wir von einem Investitionsvolumen von rund fünf Millionen Euro." Weitere Projekte wie neue Schutzkleidung, ein Mehrzweckboot und ein Gerätewagen-Logistik seien bereits in Vorbereitung.
Kulturfonds bringt Ideen in Bewegung
Vom Kinderbuch bis zur Tanzperformance: Der Kunst- und Kulturfonds der Stadt Werder (Havel) ermöglicht ganz unterschiedliche Projekte. Während einige der Vorhaben aus dem vorigen Jahr noch laufen, liegen für das Jahr 2024 alle Verwendungsnachweise vor. Ein Blick auf die geförderten Projekte zeigt, wie breit die kulturelle Szene in Werder aufgestellt ist – und wie sichtbar die Unterstützung vor Ort wirkt.
Geschichten gegen Ausgrenzung
Wie aus einer Idee ein konkretes Kulturprojekt werden kann, zeigt das Kinderbuch von Christine Pohl. Mit „Die Abenteuer von Moppel und Mücke – Magie der Freundschaft“ hat sie ein Buch für Kinder zwischen fünf und elf Jahren entwickelt. Im Mittelpunkt steht das Thema Freundschaft, aber auch Lösungen gegen Mobbing und Ausgrenzung. Es ist der vierte Band der Moppel-und-Mücke-Reihe.
Das Buch mit Werder (Havel) als Schauplatz wurde im November fertig und soll nun über Schulen, Bibliotheken, Buchhandlungen und Lesungen verbreitet werden. Der Kunst- und Kulturfonds hat damit nicht nur ein kreatives Projekt unterstützt, sondern auch Antworten auf Fragen, die viele Familien beschäftigen.
Dass Kulturförderung in Werder ganz unterschiedliche Formen annehmen kann, zeigen auch viele weitere Projekte. Peter-Joseph Weymann arbeitete an der Sanierung des „Blütentreters“. Die Christian-Morgenstern-Gesellschaft sicherte erneut den Museumsbetrieb, Ausstellungen und Lesungen ab. Katerina Belkina organisierte einen Künstlerdialog sowie Workshops und Ausstellungen in ihrem Showroom in der Mühlenstraße.
Kunstwoche mit 78 Kindern
Wie konkret die Förderung die kulturelle Bildung vor Ort unterstützt, zeigte das Kunstcamp „Sommerwind und Meeresrauschen“ von Gabriele Karele an der Karl-Hagemeister-Grundschule. Eine Woche lang arbeiteten dort 78 Kinder aus den vierten Klassen kreativ zu einem gemeinsamen Thema. Es wurde gemalt, gestaltet und handwerklich gearbeitet. Viele der Kinder konnten dabei neue Techniken ausprobieren und eigene Ideen entwickeln. Zum Abschluss wurden die entstandenen Arbeiten, Bilder und Tonskulpturen beim Sommerfest der Schule in einer Vernissage präsentiert.
Viele geförderte Vorhaben wirkten über einzelne Veranstaltungen hinaus. So bauten Gundula und Karsten Radke von Werderkeramik gemeinsam mit dem KiEZ Petzow neue keramische Gruppenangebote auf. Mit Schulungen, Brennofen und Material entstanden Voraussetzungen dafür, dass künftig dauerhaft mit Kindergruppen gearbeitet werden kann. Auch der MusikVerein der Blütenstadt Werder (Havel) erhielt Unterstützung – unter anderem für ein Trainingslager.
Tanz, Film und öffentlicher Raum
Mit der Reihe „Begegnung in Bewegung“ brachte Eva Burghardt vom TANZWERK Werder Tanz, Musik, Film und öffentlichen Raum zusammen. Die Workshop- und Performance-Trilogie richtete sich ausdrücklich auch an Menschen ohne Vorerfahrung. Gemeinsam wurde ausprobiert, wie Bewegung, Klang und Umgebung miteinander wirken können. Präsentationen und offene Formate machten die Ergebnisse anschließend öffentlich erlebbar.
Auch größere kulturelle Netzwerke und etablierte Veranstaltungsorte profitierten vom Fonds. Die Künstlergruppe im Heimatverein Werder (Havel) organisierte erneut den Werderschen KunstMarkt im Lendelhaus mit Ausstellungen, Musik und Kinderangeboten. Der Verein VulkanKunstWerke feierte mit einer großen Jubiläumswoche „25 Jahre Atelier Vulkanfiberfabrik“ mit Workshops, Konzerten und offenen Begegnungsformaten.
Förderrunde 2026 läuft
Noch bis zum Ende der aktuellen Ausschreibungsfrist am 4. Juni können neue Förderanträge Werderaner Künstler und Vereine für den Kunst- und Kulturfonds eingereicht werden. Er umfasst insgesamt 30.000 Euro. Unterstützt werden Projekte aus Bereichen wie Literatur, Musik, Bildende Kunst, Tanz, Theater oder kulturelle Bildung.
Mehr Infos zur Bewerbung: https://www.werder-havel.de/politik-rathaus/aktuelles/neuigkeiten/110-freizeit-tourismus/4658-kunst-kultur-fonds-jetzt-antrag-stellen.html
Einweihung des erneuerten Bolzplatzes
Einweihung des erneuerten Bolzplatzes Werderwiesen am 8. Juni
Der Bolzplatz Werderwiesen auf der Werderaner Insel wurde in den vergangenen Monaten schrittweise erneuert und um ein Volleyballnetz erweitert. Damit kann auf dem beliebten Platz neben Basketball und Fußball nun auch Volleyball auf Rasen gespielt werden. Für die Maßnahmen standen aus dem Zukunftshaushalt 2024/25 Mittel in Höhe von insgesamt 30.000 Euro zur Verfügung. Nach erfolgreichem Abschluss der Arbeiten soll der Platz am Montag, 8. Juni, um 16 Uhr offiziell eingeweiht werden.
Interessierte Werderanerinnen und Werderaner – klein und groß – sind herzlich eingeladen, dabei zu sein und die neuen Anlagen auszuprobieren. Begonnen wurde mit den Arbeiten im Oktober 2025: Im hinteren Bereich des Bolzplatzes wurden das Volleyballnetz und ein Ballfangzaun errichtet. Die Basketballkörbe wurden ausgetauscht und ein beschädigtes Metalltor ersetzt. Im März folgte die Reparatur einer schadhaften Stelle am Belag. Zuletzt wurden die verblassten Feldmarkierungen neu gezogen.
Mit diesen Maßnahmen wurden zwei Projektideen aus dem Zukunftshaushalt 2024/25 erfolgreich umgesetzt. Der nächste Durchgang des Zukunftshaushaltes, bei dem Einwohner Ideen für Investitionen zur Verbesserung der Lebensqualität in Werder (Havel) einreichen können, steht bereits in den Startlöchern. Beim Einweihungstermin wird es einen Rück- und Ausblick geben.
Sommertheater am 27. Juni in Werder (Havel)
Satirisch-komödiantischer Theaterabend am 27. Juni in Werder (Havel) [1.381 KB]
Das Sommertheater der AG Historische Stadtkerne im Land Brandenburg macht in diesem Jahr Station in Werder (Havel). Am Samstag, 27. Juni, um 18 Uhr wird am Lindowschen Haus das Stück „Der eingebildete Kranke“ von Jean Baptiste Molière durch das „theater 89“ inszeniert und aufgeführt. Tickets sind ab sofort für 15 Euro (12 Euro ermäßigt) in der Tourist-Information, Plantagenplatz 9, zu den Öffnungszeiten erhältlich.
In „Der eingebildete Kranke“ dreht sich alles um Argan. Er ist krank – erkrankt an Hypochondrie. Die von ihm konsultierten Ärzte nehmen ihm seine Krankheiten aber ab und unterstützen ihn in seinem Glauben. Allerdings nur, um ihm überteuerte und überflüssige medizinische Behandlungen zu ihrem eigenen Nutzen andrehen zu können. Sein Vertrauen in die Mediziner geht soweit, dass er sogar seine Tochter gegen ihren Willen mit einem von ihnen verheiraten will. Auf satirische Weise wird Argans Autoritätsgläubigkeit seinem fehlenden kritischen Denken gegenübergestellt.
Das Lindowsche Haus bildet als denkmalgeschütztes, ehemaliges Obstzüchterhaus eine traumhafte Kulisse für das Sommertheater. Mitten in Werders Zentrum gelegen, ist es zu Fuß, mit dem Fahrrad oder mit den öffentlichen Verkehrsmitteln gut zu erreichen. Für das leibliche Wohl wird gesorgt sein.
Die Sommertheater-Tournee steht unter dem Motto „Altstadt von morgen“ und startet am 19. Juni mit der Premiere in Dahme/Mark. Insgesamt nehmen 25 Mitgliedsstädte der Arbeitsgemeinschaft an der Tournee teil. „theater 89“ ist ein professionelles freies Theater. Im Jahr 1989 gegründet, folgt es einem Konzept der Aufführung selten gespielter Stücke sowie der Entdeckung und Förderung neuer Dramatiker.
Kunst-& Kultur-Fonds
Kunst-& Kultur-Fonds: Jetzt bis 4. Juni Förderung beantragen!
Die Stadt Werder (Havel) fördert über den Kunst-& Kultur-Fonds Einzelprojekte Werderaner Kunst- und Kulturschaffender. Der Fonds umfasst für das Jahr 2026 insgesamt 30.000 Euro.
Künstlerische und kulturelle Projekte aus den Bereichen Malerei, Grafik, Fotografie, Objektkunst, Plastik bis hin zu Musik, Theater, Literatur und handwerkliche Kunst können mit maximal 3.000 Euro pro Projekt aus dem Kunst-& Kultur-Fonds gefördert werden. Die Projekte sollen allen Bürgern zugänglich sein, ein öffentliches Interesse erwarten lassen und Eigeninitiative unterstützen und fördern. Weitere Kriterien und Bestimmungen sind dem Antragsformular zu entnehmen. Dieses steht als Download auf der Homepage der Stadt zur Verfügung.
Anträge können bis spätestens 4. Juni 2026, 12 Uhr, bei der Stadt Werder (Havel) über das Formular gestellt werden, per E-Mail ankultur@werder-havel.de. Über die eingehenden Anträge wird der Ausschuss für Soziales, Bildung, Kultur, Sport und Tourismus voraussichtlich im Juni 2026 seine Empfehlungen aussprechen.
Dank an die DLRG
Dank an die DLRG und alle Sicherheitspartner beim Baumblütenfest
Beim diesjährigen Baumblütenfest hat die DLRG erneut eine zentrale Rolle für die Sicherheit der Besucher übernommen. Der 1. Beigeordnete der Stadt Werder (Havel) und Geschäftsführer der Veranstaltungsgesellschaft Werder (Havel) mbH, Christian Große, hat sich vor Ort persönlich für den Einsatz bedankt.
Am Festsamstag besuchte er das Einsatzzentrum der DLRG am Lindowschen Haus. Dort traf er Mitglieder des Einsatzteams mit dem Landesverbandspräsidenten Stefan von Heine sowie den Gesamteinsatzleiter Florian Kuhs.
„Die DLRG ist seit Jahren ein verlässlicher Partner beim Baumblütenfest. Was hier geleistet wird, ist beeindruckend – fachlich wie menschlich. Besonders bemerkenswert ist, dass dieser Einsatz vollständig ehrenamtlich getragen wird“, sagte Christian Große.
Allein am Festsamstag waren zeitweise bis zu 79 Kräfte der DLRG gleichzeitig im Einsatz. Darüber hinaus standen weitere Kräfte aus allen 19 Gliederungen des Landes Brandenburg in Bereitschaft – ebenfalls ehrenamtlich. Damit zählt die Absicherung des Baumblütenfestes zu den größten Einsätzen der DLRG im Land.
„Dieses Engagement verdient höchste Anerkennung. Die vielen Stunden in Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung zeigen, was Ehrenamt leisten kann. Ohne diesen Einsatz wäre ein Fest in dieser Größenordnung nicht denkbar“, so Große weiter.
In seinem Dank schloss er ausdrücklich auch die weiteren Sicherheitspartner ein. Neben der DLRG waren die Landespolizei Brandenburg, die Bundespolizei, die Freiwillige Feuerwehr Werder (Havel), Fachdienste des Landkreises Potsdam-Mittelmark, Ordnungskräfte der Stadtverwaltung Werder (Havel) sowie beauftragte Sicherheitsdienste beim 147. Baumblütenfest unterwegs.
„Sicherheit ist Teamarbeit. Alle beteiligten Kräfte arbeiten eng und professionell zusammen. Dafür gilt allen Beteiligten unser ausdrücklicher Dank“, sagte Große.
Gesamteinsatzleiter Florian Kuhs betonte, welchen Stellenwert der Einsatz für die DLRG hat. Mit zahlreichen ehrenamtlichen Helfern aus dem gesamten Landesverband werde die Absicherung über alle Festtage hinweg gewährleistet – verbunden mit einem erheblichen zeitlichen Engagement, auch über die eigentlichen Einsatztage hinaus.
Der Besuch im Einsatzzentrum bot die Gelegenheit zum persönlichen Austausch und zu einem Einblick in die Arbeit der Einsatzkräfte. Dabei wurde einmal mehr deutlich, wie wichtig das Zusammenspiel von Ehrenamt und professionellen Strukturen für die Sicherheit großer Veranstaltungen ist.
Aufruf zur Beteiligung an Katastrophenschutzübung
Aufruf zur Beteiligung an Katastrophenschutzübung am 20. Juni
Am Samstag, 20. Juni, führt die Stadt Werder (Havel) die nächste Übung am Katastrophenschutzleuchtturm in der Havelauenhalle durch. Die Übung findet zwischen 11 und 14 Uhr in Kooperation mit dem Landkreis Potsdam-Mittelmark als Katastrophenschutzbehörde statt. Erstmals sind auch Bürgerinnen und Bürger aufgerufen, sich an der Übung zu beteiligen.
Ziel der Übung ist es, das Zusammenspiel der ehrenamtlichen Aktiven im Katastrophenschutzleuchtturm unter einem bestimmten Szenario zu trainieren und zu verstetigen. Das Szenario wird sich wie bei der Bewährungsprobe des Leuchtturms im November 2025 um das Thema Blackout – also um einen großflächigen, langanhaltenden Stromausfall, drehen. Im Ernstfall soll der Katastrophenschutzleuchtturm ein Ort sein, an dem Bürgerinnen und Bürger Informationen erhalten, Notrufe absetzen, Endgeräte laden, mitgebrachtes Essen aufwärmen oder Zugang zu Trinkwasser bekommen können.
Rund 40 freiwillige Beobachter aus dem Bereich des Brand- und Katastrophenschutzes in der Region hatten die erste Übung begleitet und verschiedene Bedürfnisse und Situationen in der besonderen Lage simuliert. Jetzt sind Bürgerinnen und Bürger eingeladen, einen solchen Testlauf zu begleiten, den Leuchtturm kennenzulernen und sich als Statisten einzubringen. Interessierte können sich bis 30. April 2026 bei Projektleiter Philipp Konopka per E-Mail an p.konopka@werder-havel.de anmelden.
Neben der tatsächlichen Übung der Inbetriebnahme des Leuchtturms wollen Stadt und Landkreis außerdem über die Angebote des Leuchtturms und eine gute Krisenvorsorge im privaten Umfeld informieren. Dabei wird wieder der Werderaner EDEKA-Markt mit Geschäftsführerin Katrin Schneider unterstützen. Gezeigt werden soll unter anderem, welche und wie viele Lebensmittel man für eine stabile Eigenvorsorge benötigt.
Hintergrund: Seit April 2025 ist der Katastrophenschutzleuchtturm in Werder (Havel) mit Unterstützung des Landkreises sowie einer Landesförderung einsatzbereit. Die Havelauenhalle kann in bevölkerungsschutzrelevanten Notfällen in eine zentrale Anlaufstelle für die Bevölkerung umgebaut werden. Dafür sorgt ein ehrenamtliches Team, das sich nach einem ersten Aufruf im Januar 2025 gebildet hat.
Um Aufbau und Betrieb der Einrichtung zu trainieren, werden zweimal jährlich Übungen durchgeführt. Für die Stadt Werder (Havel) ist die zuständige Katastrophenschutzbehörde der Landkreis Potsdam-Mittelmark – in besonderen Notlagen ist die Unterstützung der Städte und Gemeinden unabdingbar. „Auch wenn wir natürlich hoffen, nie in eine solche Notlage zu geraten, möchte die Stadt Werder (Havel) hier möglichst gut vorbereitet sein“, sagt Fachbereichs- und Projektleiter Philipp Konopka.
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Henry Klix
Auf Anordnung
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