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Pressemitteilungen

Werder feierte ersten Feuerwehrball

Werder feierte ersten Feuerwehrball auf der Bismarcköhe

Die Stadt Werder (Havel) hat am 24. September erstmals einen Feuerwehrball veranstaltet. In festlicher Atmosphäre wurden im Ballsaal der Bismarckhöhe Beförderungsurkunden und Medaillen für Treue Dienste an die Kameradinnen und Kameraden überreicht. Rund 150 Gäste - Feuerwehrleute mit ihrer Begleitung - nahmen daran teil.

Bürgermeisterin Manuela Saß dankte den Einsatzkräften, aber auch deren Angehörigen und Arbeitgebern für die Unterstützung der wichtigen Arbeit. Beispielhaft nannte sie einige jüngere Investitionen wie das neue Tanklöschfahrzeug für Töplitz, das neue Drehleiterfahrzeug für Werder oder den Bau des neuen Gerätehauses in Plessow, mit denen die Stadt für eine gute Ausstattung der Wehren sorgt.

Außerdem konnte sie verkünden, dass die Stadtverordneten am Donnerstagabend das neue Wertschätzungskonzeption für die Feuerwehr einstimmig verabschiedet haben. Es sieht unter anderem die Einführung einer Ehrenamtskarte für aktive Feuerwehrleute vor. Teilnehmende Firmen bieten Feuerwehrleuten damit Vergünstigungen an.

Auf dem Feuerwehrball wurden dem Töplitzer Ortswehrführer Stefan Huber durch Werders 1. Beigeordneten Christian Große und Stadtwehrführer Sebastian Schenk die Schlüssel für einen neuen Mannschaftstransportwagen überreicht. Das Fahrzeug stand, effektvoll beleuchtet, im Garten der Bismarckhöhe.

Dort wartete auch ein polierter Kommandowagen für die Stadtwehrführung - ein gebrauchtes aber gut gepflegtes Fahrzeug, das vom Landkreis übernommen wurde. Damit kann die Stadtwehrführung, vor allem bei besonderen Lagen, die Einsatzorte noch schneller erreichen.

Gut angekommen bei den Feuerwehrleuten ist das reichhaltige Buffett, die musikalische Untermalung der Veranstaltung und die Moderation durch Tina Knopp und Torsten Vorwerk. Im zweiten Teil wurde mit DJ Torsten Vorwerk und der Partyband Right Now gefeiert.

Der Feuerwehrball wurde von der Veranstaltungsgesellschaft Werder (Havel) organisiert und vom Möbelhaus Christ in Werder unterstützt.

Er soll künftig alle zwei Jahre stattfinden.

Foto: Stadt Werder (Havel)

Holzentnahme aus Stadtwald untersagt

Aus dem Stadtwald der Stadt Werder (Havel) darf kein Totholz mehr entnommen werden. Sowohl der Versuch als auch die Zuwiderhandlung werden laut Waldgesetz des Landes Brandenburg als Ordnungswidrigkeit gewertet und können mit einer Geldbuße von bis zu 20.000 Euro geahndet werden.

Bis dato wurden Entnahmen von Totholz durch die Stadt geduldet, wenn sie angemeldet waren. Vor dem Hintergrund der Energiekrise wurden der Stadt jedoch, unter anderem durch die Polizeiwache Werder, verstärkt unangemeldete Holzentnahmen aus dem Stadtwald gemeldet.

Unter den aktuellen Rahmenbedingungen sind die Abtransporte nicht mehr kontrollierbar. Um den Wald zu schützen, sind Holzentnahmen deshalb ab sofort untersagt.

Foto: Stadt Werder (Havel)

Seniorenbefragung Sozialraumkonferenz

Seniorenbefragung wird bei Sozialraumkonferenz vorgestellt

Die Auswertung der Antworten von 550 Senioren auf im Sommer durchgeführte Befragung der Stadt Werder (Havel) steht kurz vor dem Abschluss. Äußern konnten sich die zufällig aus dem Melderegister gelosten Teilnehmer zu Themen wie Wohnen, Mobilität, Unterstützung und Perspektive im Alter.

„Die Zahl der Rückantworten hat unsere Erwartungen übertroffen. Damit ergibt sich für uns ein differenziertes Bild über die aktuelle Situation der Seniorinnen und Senioren sowie über ihre Wünsche für die Zukunft“, sagt Bürgermeisterin Manuela Saß. Im nächsten Schritt sollen bei der öffentlichen Sozialraumkonferenz für Senioren Schwerpunkte ausgewertet und diskutiert werden.

Die Sozialraumkonferenz findet am 5. Oktober von 10 bis 14 Uhr im Saal des Schützenhauses statt. Interessierte Bürger sowie Institutionen und Netzwerk-Partner aus der Seniorenarbeit sind herzlich eingeladen, daran teilzunehmen. Es wird um Anmeldung unter senioren@werder-havel.degebeten.

Ziel der Konferenz ist es, im Austausch mit der Zielgruppe sowie weiteren Institutionen der Seniorenarbeit und Pflege in Werder (Havel) Themen für die Zukunft abzugleichen. Nach der Begrüßung und einem Einblick in die Ergebnisse der Befragung können an Thementischen konkrete Aspekte besprochen werden, die im Anschluss an die Verwaltung und den Fachausschuss der Stadt weitergeleitet werden.

Text: Luise Fröhlich

Wahlen zum Zukunftshaushalt im November

Bei der zweiten Runde des Werderaner Zukunftshaushaltes haben Einwohner insgesamt 72 Vorschläge für ihre Stadt eingereicht. Zwischen dem 26. April und dem 30. Juni war es möglich, Projektideen einzubringen. Zumeist wurde dafür die Online-Beteiligungsplattform der Stadt genutzt. „Ich bedanke mich bei allen, die sich mit ihren Ideen eingebracht haben. Allein 14 Vorschläge kamen diesmal von Kindern und Jugendlichen, die bei einem Workshop im Mai gemeinsam entwickelt wurden“, sagt Bürgermeisterin Manuela Saß.

Zahlreiche Vorschläge betreffen Sportanlagen oder Spielplätze. Aber auch Veranstaltungen wie ein Mitmach-Musikfest oder ein DJ-Workshop waren unter den Einreichungen. Die Verwaltung hat alle Projektideen auf Umsetzbarkeit und die Kriterien des Zukunftshaushaltes geprüft. Insgesamt stehen in dem Budget 200.000 Euro zur Verfügung. Für die Zulassung ist unter anderem entscheidend, dass pro Projekt nur 30.000 Euro ausgegeben werden können, dass es im kommenden Jahr umsetzbar ist und dass das Projekt dem Allgemeinwohl dient.

Geprüft wurden wegen teilweise doppelter Einträge oder ähnlichen Ideen, die zusammengelegt wurden, insgesamt 67 Vorschläge. Vier davon befinden sich bereits in Umsetzung, vier weitere in Planung. „Um sicher zu gehen, dass die Projekte wirklich im Jahr 2023 umgesetzt werden können und dass der Kostenrahmen eingehalten wird, wurde die Prüfung diesmal noch präziser durchgeführt“, erklärt Manuela Saß. Auf der finalen Liste stehen 29 Vorschläge, über die die Fraktionen der Stadtverordnetenversammlung informiert wurden.

Im nächsten Schritt kommt nun das Besondere am Zukunftshaushalt zum Tragen: Schüler ab der 4. Klasse entscheiden, welche Projekte umgesetzt werden. Um die Wahl, die im November zentral an allen Schulen der Stadt stattfinden soll, vorzubereiten, wurde ein neuer Zukunftsrat gebildet. Jugendliche zwischen 12 und 18 Jahren wurden dafür per Losverfahren ausgewählt und angeschrieben. Mit 17 Teilnehmern fand am vorigen Sonnabend die konstituierende Sitzung im Saal des Schützenhauses statt.

„Es war sehr schön zu beobachten, wie der Kreis aus anfangs noch unbekannten Teilnehmern immer mehr zusammenfand und in den Austausch kam“, so Luise Fröhlich, die für das Projekt „Zukunftshaushalt“ bei der Stadt verantwortlich ist. Die Jugendlichen überprüften unter anderem alle eingereichten Vorschläge auf Verständlichkeit, konnten Fragen stellen und oder mit der Bürgermeisterin ins Gespräch kommen, die dem Zukunftsrat einen Besuch abgestattet hat. Im Oktober ist ein zweites Treffen des Gremiums anberaumt. Abgestimmt wird im November an den Schulen.

Christian Große bleibt 1. Beigeordneter in Werder

Christian Große bleibt 1. Beigeordneter in Werder (Havel)

Christian Große ist für weitere acht Jahre zum Beigeordneten der Stadt Werder (Havel) gewählt worden. Die Stadtverordnetenversammlung folgte am Donnerstagabend in geheimer Wahl einem entsprechenden Vorschlag von Bürgermeisterin Manuela Saß. Das alleinige Vorschlagsrecht für die Wahlbeamten-Stelle liegt bei der Bürgermeisterin.

Die erste Amtszeit von Christian Große endet zum Jahreswechsel. Auf eine Neuausschreibung war nach einer Beschlussvorlage der Bürgermeisterin verzichtet worden. Christian Große habe sich als 1. Beigeordneter in den vergangenen acht Jahren außerordentlich bewährt, wie es in der Beschlussbegründung heißt. Als zuverlässiger Partner habe er der Bürgermeisterin vertrauensvoll zur Seite gestanden.

In der Beschlussbegründung wird auf Meilensteine seiner bisherigen Tätigkeit verwiesen wie den Ausbau der familienfreundlichen Infrastruktur, die Organisation der 700-Jahr-Feier, den Erhalt des Brauchwasserwerkes und die Bewältigung der von der Corona-Pandemie gestellten Herausforderungen.

Ein neuer, multimedialer Stadtrundgang

Ein neuer, multimedialer Stadtrundgang durch Werder

Endes des vergangenen Jahres ist das Sanierungsverfahren für die historische Altstadt von Werder (Havel) abgeschlossen worden. https://werder-havel.de/politik-rathaus/aktuelles/neuigkeiten/wirtschaft-stadtentwicklung/3119-journal-zum-abschluss-der-altstadtsanierung.html. Mit Fördermitteln von Bund und Land sowie Millioneninvestitionen von Eigentümern und der Stadt sind Gebäude und öffentliche Flächen schrittweise umfassend saniert worden.

Die damit verbundenen Leistungen werden jetzt in einem multimedialen Altstadtrundgang nachvollzogen. An acht in der Altstadt verteilten Info-Stelen wird anhand prägnanter Beispiele über verschiedene Aspekte der Altstadtsanierung informiert. So können sich Besucher beispielsweise ein Bild über die Sanierung von Einzeldenkmalen, des historischen Straßennetzes oder die Wiederbelebung leerstehender Häuser seit der Wiedervereinigung machen.

Die textlichen Erläuterungen sind mit Grafiken, Daten und beeindruckenden Fotos des Ausgangszustandes im Jahr 1992 ergänzt. Mittels QR-Codes auf den Stelen wird auf einen digitalen 3D-Stadtrundgang verwiesen: https://intocities.com/werder/tour, aber auch auf eine Audiotur. „Durch die Verknüpfung von analogen mit digitalen Inhalten soll das Thema Stadtsanierung lebendig vermittelt werden“, sagt Bürgermeisterin Manuela Saß.

Dies gelte umso mehr für die Multimediasäule am Marktplatz der Insel, die Teil dieses besonderen Rundgangs ist und als letzter Baustein vorige Woche in Betrieb gegangen ist. Auf dem 55-Zoll-Touchscreen können Gäste Informationen und Bilder zu den Sanierungszielen abrufen und sich einen Überblick von der Rekonstruktion verschaffen. Bildpaare vermitteln, wie sich der Zustand von Altstadthäusern seit 1992 verändert hat. Außerdem ist einen Veranstaltungsdatenbank hinterlegt.

„Diese interaktive Art der Informationsvermittlung wird auch die jüngere Generation ansprechen und auf das Thema der Stadterneuerung und Denkmalpflege aufmerksam machen“, ist sich Bürgermeisterin Saß sicher. „Aber nicht allein jungen Menschen fehlt heute mitunter die Vorstellungskraft dafür, wie die Altstadt vor der Sanierung ausgesehen hat. Viele der oft maroden Gebäude hatten zum Beispiel nicht mal Innen-WCs und eine Aufenthaltsqualität am Wasser oder auf Plätzen hat kaum bestanden. Unser Altstadtrundgang ist eine gute Möglichkeit für einen solchen Zeitensprung.“

Standorte und Inhalte der acht Altstadtstelen sind.

https://werder-markt.fm-worx.de/stelenrundgang/

Deutlich mehr Aussteller beim Wirtschaftstag

Deutlich mehr Aussteller beim Wirtschaftstag in Werder (Havel)

Rund 300 Schüler haben am Dienstag den Werderaner Wirtschaftstag auf der Bismarckhöhe besucht. Die von der Stadt Werder (Havel) organisierte Ausbildungsmesse fand zum 14. Mal statt und zum zweiten Mal im Ballsaal der Bismarckhöhe.

Der 1. Beigeordnete Christian Große begrüßte zu Beginn die Schüler der Carl-von-Ossietzky-Schule, die am Vormittag als Erste das vielfältige Angebot an Ausbildungsmöglichkeiten in Werder und Umgebung erkundeten. „Wir freuen uns, dass es in diesem Jahr wieder mehr Aussteller geworden sind und wer weiß, vielleicht findet ihr hier euren zukünftigen Ausbildungsplatz“, gab er den Jugendlichen mit auf den Weg.

Die Zahl der Unternehmen, die sich beim Wirtschaftstag präsentierten, erhöhte sich von 22 im Vorjahr auf 31 in diesem Jahr. Unter ihnen waren auch einige Neulinge vertreten, wie zum Beispiel die Bäckerei Exner, die Heidelberger Druckmaschinen AG, der Baufachhandel Kluwe oder der Friseur „Haarfantasien“.

Friseurmeisterin Christiane Kolbow ist Leiterin des Salons in den Havelauen und brachte Puppenköpfe mit, an denen sich die Schüler mit dem Lockenstab ausprobieren konnten. „Wir sind immer auf der Suche nach guten und motivierten jungen Leuten. Nachwuchs zu finden, ist in unserer Branche nicht einfach“, sagte sie. Auf Messen wie dieser vertreten zu sein und mit jungen Menschen ins Gespräch zu kommen, das bestätigten einige Aussteller, sei hilfreich, um Barrieren abzubauen und Chancen aufzuzeigen.

Auch die Stadt Werder (Havel) präsentierte sich mit ihren Angeboten: Neben der Ausbildung zum Verwaltungsfachangestellten in Fachrichtung Kommunalverwaltung wurde auf der Messe erstmals auch über die berufsbegleitende Ausbildung zur Erzieherin und zum Erzieher informiert. Fragen dazu beantwortete Diane Zimmer, die selbst den erfolgreichen Quereinstieg geschafft hat und seit 1. Juli als staatlich anerkannte Erzieherin in einer kommunalen Einrichtung arbeitet.

Elektronik, Altenpflege, Handel, Metallbau, Industriemechanik, Informatik, Freizeittourismus: Die Vielfalt der Branchen und Berufsbilder, die auf dem Wirtschaftstag präsentiert wurden, war groß. Nicht zuletzt konnten sich die Schüler, die sich aus fünf Schulen der Stadt für einen Messebesuch angemeldet hatten, auch über ein Duales Studium informieren. Der Campingplatz Riegelspitze bietet etwa ein Duales Studium im Bereich Freizeitwirtschaft und beim Finanzamt Brandenburg ist es möglich, über diesen Weg ein Diplom als Finanzfachwirt zu machen.

Text: Luise Fröhlich

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