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Patienten mit akuten Schmerzen sollten ...

Werderaner Hausärzte: Patienten mit akuten Schmerzen sollten in die Praxen kommen

Mit Harnwegsinfekt, Blutdruckkrise oder Rückenschmerzen nicht zum Hausarzt? Das ist keine gute Idee. Dennoch beobachten Werderaner Hausärzte derzeit, dass einige Patienten selbst mit akuten Schmerzen nicht mehr in die Praxis kommen. „Es ist richtig, wenn die Leute mit einer kleinen Erkältung oder Rezept-Verlängerung einfach beim Hausarzt anrufen“, sagt Dr. Oliver Simsch. Bei ernsteren Erkrankungen sollten sie aber mit einem Arztbesuch nicht zu lange warten.

Dr. Simsch wendet sich im Namen der rund 15 Ärzte, die am 18. März die Anlaufstelle für Atemwegserkrankungen in der Turnhalle des Gymnasiums ins Leben gerufen haben, an die Werderaner. Viele dieser Ärzte würden zurzeit beobachten, dass sich die Patienten wegen der Corona-Pandemie nicht mehr in die Praxis trauen. Diese Befürchtung sei unbegründet, soweit zu Hause und beim Weg in die Praxis die geltenden Abstands- und Hygieneregeln eingehalten werden.

„Die Anlaufstelle für Atemwegserkrankte wird von Erkältungs- und Corona-Verdachtsfällen gut angenommen. Sie ist mit den getrennten Wartebereichen in der Turnhalle und den getrennten Behandlungsbereichen hervorragend eingerichtet“, sagt Oliver Simsch. Zugleich sei im Raum Werder die Gefahr, im Wartezimmer des Hausarztes mit einem Corona-Verdachtsfall in Kontakt zu kommen, damit sehr gering.

„Patienten mit Beschwerden außerhalb von Erkältungen können problemlos weiter zu ihren Hausarztpraxen in Werder kommen“, betont der Allgemeinmediziner. Er selbst habe am Montag nicht einen Erkältungskranken in der Praxis gehabt - während die Anlaufstelle für Atemwegserkrankte von 64 Patienten aufgesucht wurde.

„Wir Ärzte können dank der Anlaufstelle unsere Patienten in dieser Situation entspannter behandeln“, sagt Dr. Oliver Simsch. Für alle Patienten mit Atemwegsinfekten sei die Anlaufstelle eine gute und sichere Adresse. Die Botschaft an alle anderen, ob chronisch kranke oder ältere Patienten laute: Sie können weiter mit ruhigem Gewissen in die Arztpraxis kommen.

Freundliche Grüße, Henry Klix

Interviewangebot zur Anlaufstelle

Interviewangebot zur Anlaufstelle für Atemwegserkrankte in Werder (Havel)

„Solange es erforderlich ist, werden wir dort arbeiten“

Am 18. März ist die Anlaufstelle für Atemwegserkrankte in Werder in Betrieb genommen worden. Die beteiligte Allgemeinmedizinerin Dr. Christine Falk und die Internistin Anja Malysch sprechen im Interview über die ersten anderthalb Wochen, die Idee hinter der Einrichtung, die Vorteile für Patienten und die Zukunft der Anlaufstelle

Der Start der Anlaufstelle für Atemwegserkrankte ist geschafft. Wie ist ihr Eindruck? Wird dieses Angebot angenommen?

F: Nach anderthalb Wochen haben wir den Eindruck, dass es sehr gut läuft. Es gibt eine sehr gute Resonanz aus der Bevölkerung. Viele Patienten fühlen sich in der Anlaufstelle gut aufgehoben. In Zusammenarbeit mit den ärztlichen Kollegen und der Stadtverwaltung gibt es eine tolle Organisation.

M: Im Vergleich zu vielen anderen Gemeinden wurde von der Stadt auch eine gute Ausstattung mit wichtigen Schutzmaterialien organisiert. Das betrifft außerdem auch die Raumaufteilung und die Hygiene. So muss keiner der Patienten und ärztlichen Kollegen Angst haben, ungeschützt in die Nähe eines womöglich erkrankten Patienten zu geraten.

Gibt es immer noch Atemwegserkrankte, die zu ihrem Hausarzt gehen und nicht zur Anlaufstelle kommen?

M.: Es gibt nur noch wenige Atemwegserkrankte, die noch die Praxen im Raum Werder aufsuchen. Wenn sie doch kommen, dann reagieren sie mit sehr viel Verständnis darauf, an die Anlaufstelle weiter geleitet zu werden.

Wie nehmen es die Patienten auf, dass sie von Ärzten, Schwestern und Mitarbeitern in Schutzkleidung empfangen werden?

F.: Der Großteil der Patienten reagiert verständnisvoll. Es gibt nur einige wenige, die etwas irritiert wirken. Das Bild eines Hausarztes in einer solchen Montur ist ja auch etwas sehr Ungewöhnliches für Patienten, die so etwas noch nie gesehen haben.

Wie ist es für die Ärztinnen und Ärzte, vier Stunden lang in der Schutzmontur zu arbeiten?

F.: Das ist natürlich anstrengend, aber vor dem gegebenen Hintergrund trotzdem sinnvoll und am Ende auch machbar.

M.: Das Setting ist ein bisschen gewöhnungsbedürftig, aber wir sind auch dankbar dafür, dass wir in der Bündelung die Patienten dort vor Ort triagieren, anschauen und gegebenenfalls auch testen können.

Muss ein Patient Angst haben, zur Anlaufstelle zu kommen?

M.: Im Gegenteil, die Wartezeiten in der Anlaufstelle sind deutlich kürzer als in der Hausarztpraxis und die Größe des Wartebereiches, bei dem es sich ja um eine Turnhalle handelt, verhindert die Ansteckungsgefahr im Vergleich zu einem engen Wartezimmer.

Was passiert mit den Corona-Verdachtsfällen? Wann wird ein Abstrich genommen und was passiert dann mit dem Abstrich?

M.: Die Coronapatienten haben einen eigenen Wartebereich und eigene Behandlungsräume, sie werden als erstes behandelt und danach sofort wieder entlassen. In Abhängigkeit von den aktuellen Indikationskriterien werden alle Verdachtsfälle abgestrichen. Die Patienten werden über das weitere Vorgehen sorgfältig aufgeklärt. Wir bitten die Patienten, sich in häusliche Quarantäne zu begeben und soziale Kontakte zu vermeiden. Grundsätzlich wird der Abstrich ins Labor geschickt.

F.: Es gibt dann vom Labor an uns eine Rückmeldung, die wir an das Gesundheitsamt weiterfaxen. Und das nimmt dann wiederum Kontakt mit dem Patienten auf, dessen Telefonnummer wir beim Erstkontakt ja schon notiert haben.

Was passiert mit den normalen Erkältungspatienten?

F.: Die Patienten werden bereits am Eingang bei sehr leichten Beschwerden auf die Möglichkeit der telefonischen Krankschreibung durch den Hausarzt hingewiesen. Alle anderen Patienten, die eine ärztliche Untersuchung benötigen, werden von den Kollegen vor Ort in der Anlaufstelle angeschaut und beraten.

M.: Sie bekommen auch Medikamente aufgeschrieben. Sie bekommen die Krankschreibung und auch weitere Verhaltensmaßregeln. Und sie können sich im Bedarfsfall auch jederzeit wieder in der Anlaufstelle vorstellen.

Entspricht das Verhältnis der Patientenzahl und der Corona-Verdachtsfälle Ihren Erwartungen?

F.: Es läuft ja noch nicht so lange, wir haben vielleicht mit einem etwas größeren Ansturm von Verdachtsfällen gerechnet. Es gab bis zum Freitag (27. März) deutlich weniger positiv getestete Patienten in unserer Region als erwartet, worüber wir natürlich sehr glücklich sind. Wir sollten uns aber dennoch nicht in falscher Sicherheit wiegen, weil die Welle erst noch kommt.

Wie sieht es mit der Ausstattung mit Schutzkleidung und Desinfektion in der Anlaufstelle und wie sieht es damit bei den Hausärzten in Werder aus?

M.: Hier einmal ein großes Lob an den Einsatz der Stadtverwaltung, die wirklich ganz unkompliziert und flexibel auf unseren Bedarf an Schutzausstattung eingegangen ist und von sich aus ganz viele Hilfsangebote stellt und uns unterstützt. Das läuft trotz der widrigen Umstände alles wirklich großartig. Die Ausstattung bei den Hausärzten ist bei weitem nicht so gut wie in der Anlaufstelle. Die Hausärzte werden jetzt aber von der Kassenärztlichen Vereinigung besser unterstützt.

F.: Erst gestern haben wir Mundschutz- und Atemschutzmasken bekommen. 10 pro Arzt, das ist nun auch nicht viel, aber eine kleine Grundlage. Das macht die Arbeit in der Anlaufstelle umso ökonomischer, sinnvoller und sicherer für alle.

Wie lange wird die Anlaufstelle für Atemwegserkrankte noch in Betrieb sein?

F.: So lange der Bedarf da ist und wir die Möglichkeit haben, durch die geschlossenen Schulen die Turnhalle zu nutzen, so lange werden wir dort im Rotationsprinzip mit den ärztlichen Kollegen auch arbeiten. Natürlich hoffen wir alle, dass es sich nur um eine begrenzte Zeit handelt, unser Leben in der nächsten Zeit wieder in die Normalität zurückkehren und jeder ohne Angst in eine Arztpraxis gehen kann. Aber solange wie es erforderlich ist, werden wir in der Anlaufstelle arbeiten.

Das Konzept der Anlaufstelle unterscheidet sich vom medizinischen Umgang mit der Situation in vielen anderen Kommunen. Wie ist es dazu gekommen?

F.: Bevor die Anlaufstelle gegründet wurde, gab es ein konspiratives Treffen von einer Handvoll Hausärzten aus dem Raum Werder. Wir hatten alle ein Schreiben der Kassenärztlichen Vereinigung in der Hand, in dem wir darum gebeten wurden, uns zu überlegen, wie man gefahrlos Abstriche bei Verdachtsfällen auf Covid-19 machen kann. Wir im Kollegenkreis haben uns dann gegen eine reine Abstrichstelle entschieden. Wir haben uns überlegt, wie wir eine möglichst gute Versorgung unserer Patienten mit Atemwegsinfekten organisieren können. Nach dem Gespräch sind wir mit der Stadt in Kontakt getreten und hatten dann noch am selben Wochenende große Unterstützung. In kürzester Zeit wurde ein Konzept auf die Beine gestellt. Nahezu alle ärztlichen Kollegen aus der Region Werder konnten für das Prinzip begeistert werden, so dass wir seit dem 18. März in großer Anzahl an hausärztlichen Kollegen diese Anlaufstelle bedienen, dort arbeiten und Patienten versorgen.

M.: Das war uns wichtig, nicht nur die Abstriche zu machen sondern eine Rundumversorgung des Patienten zu gewährleisten, ohne dass Kollegen in den Hausarztpraxen gefährdet werden, die keine Schutzkleidung anhaben.

War das aus heutiger Sicht eine gute Idee?

M.: Ein uneingeschränktes Ja.


Mehr zur Anlaufstelle: https://werder-havel.de/politik-rathaus/aktuelles/neuigkeiten/173-coronavirus/1796-anlaufstelle-f%C3%BCr-atemwegserkrankte-%C3%B6ffnet.html

Freundliche Grüße, Henry Klix

Zahlreiche Hilfsangebote der Werderaner

Zahlreiche Hilfsangebote der Werderaner / Bürgermeisterin dankt für gute Nachbarschaft

Seit dem 18. März bietet die Stadt Werder (Havel) an, die Maerker-Plattform zur Vermittlung von Nachbarschaftshilfe zu nutzen. Wer also, bedingt durch die Corona-Pandemie, beispielsweise eine Einkaufshilfe benötigt, kann unter einer groben Ortsangabe sein Anliegen als Maerker eintragen.

Wer diesen Eintrag sieht und Hilfe bereitstellen möchte, meldet sich per E-Mail bei l.strothmann@werder-havel.de. Die Stadtverwaltung stellt einen Kontakt her, indem Sie die Kontaktdaten des Hilfegebenden an den Hilfesuchenden weiterleitet (nicht umgekehrt!). Im Maerker wird gekennzeichnet, wenn ein Hilfegesuch erfolgreich war.
(Presseinfo zum Thema: https://www.werder-havel.de/politik-rathaus/aktuelles/neuigkeiten/173-coronavirus/1800-maerker-wird-plattform-zur-nachbarschaftshilfe.html)

Bisher sind zwei Maerker eingegangen, in denen um Hilfe gebeten wurde. Diesen beiden Menschen konnte sofort geholfen werden. Denn bislang haben sich bereits fast 20 Werderaner bei der Stadt per E-Mail gemeldet, um Hilfe anzubieten. Die Hilfsangebote gehen dabei auch über das Einkaufen hinaus. So bot eine junge Frau z.B. auch an, Schülern telefonische Unterrichtsnachhilfe zu geben.

Die Stadt überprüft bei allen, die Hilfe anbieten, die Daten im Melderegister. Erst dann gibt sie die Kontaktdaten der Hilfe-Anbietenden an die Hilfe-Suchenden weiter. „Dabei achten wir darauf, dass wir immer möglichst einen Kontakt im eigenen Wohnquartier herstellen. Das ist angesichts der vielen Hilfsangebote auch möglich“, sagt Linus Strothmann, der die Maerker-Hilfe koordiniert.

Auch bei diesem Angebot ist das Hauptproblem natürlich, dass viele ältere Menschen ein Internetportal wie den Maerker kaum nutzen. Es sei daher wichtig, dass sich auch Angehörige melden, die beispielsweise aufgrund der derzeitigen Einschränkungen vielleicht für ihre Eltern oder Großeltern Hilfe suchen.

„Es ist nicht für jeden Menschen leicht, um Hilfe zu bitten“, sagt Bürgermeisterin Saß. „Aber wenn man weiß, dass viele Werderaner diese Hilfe angeboten haben, dann macht es das vielleicht einfacher!“ Die Bürgermeisterin dankte allen Werderanern für ihre gute Nachbarschaft in dieser Ausnahmesituation.

Zugleich bedankte sie sich für die massive Unterstützung bei der Verteilung des Seniorenbriefes an die älteren Werderaner. „Wir haben dazu viele Rückmeldungen auch aus unseren Ortsteilen bekommen." Der Brief ist zusätzlich in der aktuellen Ausgabe der Regionalzeitung Werder life abgedruckt, die in dieser Woche in der Stadt und den Ortsteilen verteilt wird.
(Presseinfo zum Seniorenbrief: https://www.werder-havel.de/politik-rathaus/aktuelles/neuigkeiten/173-coronavirus/1815-informationen-f%C3%BCr-menschen-ohne-internet.html).

Wer für sich oder seine Angehörigen Hilfe benötigt, kann ein Hilfe-Gesuch einfach unter „Hinweis geben“ als Maerker eintragen: https://maerker.brandenburg.de/bb/werder . Dabei bitte die Kategorie Abwasser/ Wasser anklicken. In den entsprechenden Feldern sind unbedingt die Kontaktdaten anzugeben. Die Kontaktdaten sind öffentlich nicht einsehbar!

Freundliche Grüße, Henry Klix

Landesförderung für Beitragsfreiheit an Kitas

Werder begrüßt Landesförderung für Beitragsfreiheit an Kitas

Bürgermeisterin Manuela Saß und Werders 1. Beigeordneter Christian Große haben die Förderung des Landes Brandenburg für die Beitragsfreiheit in Krippen, Kitas und Horten im Land für die Zeit der Schließung begrüßt.

Manuela Saß: „Die Stadt Werder (Havel) hatte bereits angekündigt, den Kitabeitrag im April auszusetzen. Wir werden auch mit dem Essensgeld so verfahren. Dass vonseiten des Landes hier schnell eine Regelung zur Lastenverteilung gefunden wurde, ist in dieser Ausnahmesituation ein gutes Zeichen", so Manuela Saß.

Christian Große: „Mit der Unterstützung des Landes wird es uns in Werder möglich sein, auch diejenigen Eltern im April beitragsfrei zu stellen, die ihre Kinder zurzeit in der Notbetreuung untergebracht haben und die bei der Eindämmung der Pandemie und der Sicherung der Grundversorgung der Bevölkerung derzeit in der ersten Reihe stehen."

Das Land hat heute angekündigt, die Beitragsfreiheit ab dem 1. April 2020 für Eltern, die nicht die Notfallbetreuung in Krippe, Kita und Hort in Anspruch nehmen, zu fördern. Es soll ein einfaches Antragsverfahren für die Kitaträger geben, um schnell die Einnahmeausfälle zu kompensieren. Es gibt pro Kind und Monat 160 Euro für die Krippe, 125 Euro für den Kindergarten und 80 Euro für den Hort.

Zur PM des MBJS: https://mbjs.brandenburg.de/aktuelles/pressemitteilungen.html?news=bb1.c.662369.de


Freundliche Grüße, Henry Klix

Werder bittet Bürger...

Werder bittet Bürger, trotz Krise regional zu kaufen / Gründung der Plattform „kauflokal blütenstadt“

Werders Bürgermeisterin Manuela Saß und Werders 1. Beigeordneter Christian Große haben im Zuge der Corona-Pandemie dazu aufgerufen, Onlinekäufe bei großen Onlineversandhändlern zu vermeiden, wenn sie jetzt oder später auch bei Einzelhändlern der Region Werder (Havel) getätigt werden können. Zudem sollten lokale Strukturen in Anspruch genommen werden, die Handel und Gewerbe, Dienstleister, Erzeuger, der Obstbau und die Landwirtschaft in der Region aufgebaut haben und derzeit aufbauen, um ihre Waren und Dienstleistungen weiter vermarkten zu können.

„In Werder hat sich seit der Wende eine vielfältige Handels- und Gewerbestruktur entwickelt. Unsere Unternehmen haben dabei oft eine erstaunliche Kreativität an den Tag gelegt und tun das auch jetzt in der Zeit der Corona-Pandemie. So ist es auch in der aktuellen Krise zumindest teilweise möglich, Waren und Dienstleistungen unserer regionalen Wirtschaft zu erwerben, die sonst nur am Ladentresen erhältlich sind", sagt Manuela Saß.

„Eine ganze Anzahl von Werderaner Unternehmen hat kurzfristig und bei Einhaltung der aktuellen besonderen Hygienestandards Onlineshops und Liefer- oder Abholstrukturen gestärkt oder sogar neu geschaffen. Zudem gibt es bei vielen Unternehmen inzwischen die Möglichkeit, Gutscheine für spätere Anschaffungen oder Dienstleistungen zu erwerben“, so Christian Große.

Einige Werderaner wüssten auch nicht, dass Lebensmittel-Direktvermarkter wie zum Beispiel die Hofläden der Obstbauern, die Fischer und der Frischemarkt im Werderpark, zu den Grundversorgern gehören, die laut jüngster Eindämmungsverordnung geöffnet bleiben dürfen. „Es wäre eine Botschaft des Zusammenhalts in Werder, wenn die Werderaner von all diesen Angeboten reichlich Gebrauch machen", sagt Christian Große.

Manuela Saß ergänzt: „Land und Bund sind dabei, umfassende Hilfsprogramme aufzusetzen. Damit muss unbedingt auch der Schaden der Corona-Pandemie für mittlere und kleine Unternehmen abgewendet werden. Solche Unternehmen bilden das Rückgrat der kommunalen Wirtschaft in den Neuen Ländern. Die Stadt bereitet ihrerseits und im Rahmen des kommunal Machbaren Maßnahmen vor, um diesen Unternehmen jetzt zu helfen."

Für den heutigen Tag kündigten Manuela Saß und Christian Große die Gründung einer Onlineplattform „kauflokal blütenstadt“ unter www.werder-havel.de/kauflokal an. Darin werden kostenlos Werderaner Unternehmen gelistet, die Online-, Liefer- und Gutscheinangebote unterbreiten.

Die betreffenden Werderaner Unternehmen senden dazu bitte eine E-Mail mit folgenden Angaben:Unternehmenskontakt und wenn vorhanden Website,Angaben zum Angebot bzw. zur Dienstleistung,

Angaben, wie das Angebot aktuell erreichbar ist,

Angaben, wie die Einhaltung der Hygienestandards gewährleistet wird.

Die E-Mail-Adresse für die Anmeldung lautet kauflokal@werder-havel.de.

Die Stadt wird nur Angebote veröffentlichen, die in enger Übereinstimmung mit der Eindämmungsverordnung des Landes Brandenburg vom 22. März stehen. https://www.landesrecht.brandenburg.de/dislservice/public/gvbldetail.jsp?id=8581 . Bei allen Unternehmen wird vor der Veröffentlichung die Gewerbeanmeldung in Werder überprüft.

Die ersten Einträge auf der Plattform werden heute Abend erfolgen.

Freundliche Grüße, Henry Klix

Aktion „Gemeinsam auf Abstand in Werder"

Start der Aktion „Gemeinsam auf Abstand in Werder (Havel)“

Auf der Homepage und der Facebookseite der Stadt Werder (Havel) beginnt heute die Aktion „Gemeinsam auf Abstand in Werder (Havel)“. „Der Alltag vieler Werderaner hat sich in diesen Tagen sehr verändert. Mit informativen, auf unsere Stadt bezogenen Texten, Links und Tipps für alle Generationen möchten wir dazu beitragen, diesen neuen und schwierigen Alltag hier in Werder ein klein wenig besser zu meistern", sagt Werders Bürgermeisterin Manuela Saß. „Dabei darf trotz der widrigen Umstände auch mal gelächelt werden.“
Die Inhalte sollen im Stil eines regelmäßigen Blogs von Hinweisen zur Nachbarschaftshilfe, Handreichungen zur Hygiene bis hin zu Ideen für den Zeitvertreib in der Wohnung reichen. Es soll auch darum gehen, den Teil des städtischen Lebens, den die Stadt u.a. durch den Betrieb von Sportanlagen, Spielplätzen, Veranstaltungsorten und eigenen Veranstaltungen normalerweise leistet, mit den Möglichkeiten des Internets und der Sozialen Netzwerke in der Zeit der Corona-Pandemie ein wenig aufrecht zu erhalten.

„Die Aktion wird sich darum drehen, wie eine kleine Stadt wie Werder (Havel), in der sich viele Menschen kennen und gern begegnen und in der eigentlich gern gefeiert wird, diese langen Wochen auf Abstand gut übersteht", so Manuela Saß. Auch ein historischer Rückblick zum Thema „Zusammenhalt in Werder“ ist geplant. „Aktuell muss dieser Zusammenhalt darin bestehen, Abstand voneinander zu halten", so die Bürgermeisterin. „Das ist die Grundaussage der Aktion.“

In den sozialen Netzwerken hätten viele Werderaner in den vergangenen Tagen bereits Aktivitäten entfaltet, um das Zusammenleben und den Zusammenhalt in der Kommune auch auf Abstand zu stärken. „Das Internet und die sozialen Netzwerke erweisen sich dabei für unsere Stadt aktuell oft als hilfreich", so die Bürgermeisterin.

Von der Stadtverwaltung sei die Homepage in der Pandemie bislang genutzt, um Informationen über die Maßnahmen der Stadtverwaltung schnell zu transportieren, dabei soll es bleiben. „Zusätzlich möchten wir mit der neuen Aktion auch etwas zu der nachbarschaftlichen Stimmung beitragen, mit der diese Ausnahmesituation hoffentlich bald gut überstanden werden kann.“

Die Aktion „Gemeinsam auf Abstand in Werder (Havel)“ wird vom Stadtmarketing mit der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der Stadtverwaltung organisiert. Zentrale Adresse: www.werder-havel.de/gemeinsam-auf-abstand


Freundliche Grüße, Henry Klix

Corona-Informationen für Menschen ohne Internet

Die Stadtverwaltung kommuniziert derzeit vor allem über ihre Internetseite die aktuellen kommunalen Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie. Einige Seniorinnen und Senioren in Werder (Havel) und den Ortsteilen werden diese Botschaften vermutlich verzögert, schwer oder gar nicht erreichen.

Die Stadtverwaltung hat deshalb ein Schreiben an diese Seniorinnen und Senioren vorbereitet. Es enthält einige Hinweise und wichtige Telefon-Kontakte. Für die Verbreitung des Senioren-Schreibens an den nächsten Nachbarn bittet die Stadt die Werderaner um Unterstützung. Alle Informationen und das Schreiben hier: https://werder-havel.de/politik-rathaus/aktuelles/neuigkeiten/173-coronavirus/1815-informationen-f%C3%BCr-menschen-ohne-internet.html

Alle verfügbaren Informationen erhalten Sie zurzeit auf diesem Weg als Presseinfo, teilweise werden weitere Informationen auf der Homepage www.werder-havel.de veröffentlicht. Ausschließlich für dringende Anfragen nutzen Sie bitte die E-Mailadresse presse@werder-havel.de. Eine Antwort kann ich derzeit nicht zusagen. Vielen Dank für Ihr Verständnis!

Freundliche Grüße, Henry Klix

Offener Brief an die Kinder und Jugendlichen ...

Offener Brief an die Kinder und Jugendlichen von Werder

Bürgermeisterin Manuel Saß und Werders 1. Beigeordneter Christian Große wenden sich in einem offenen Brief an die Kinder und Jugendlichen der Stadt. Der Brief ist hier nachlesebar: https://werder-havel.de/politik-rathaus/aktuelles/neuigkeiten/173-coronavirus/1812-an-alle-kinder-und-jugendliche-von-werder.html

Alle verfügbaren Informationen erhalten Sie zurzeit auf diesem Weg als Presseinfo, teilweise werden weitere Informationen auf der Homepage www.werder-havel.de veröffentlicht. Ausschließlich für dringende Anfragen nutzen Sie bitte die E-Mailadresse presse@werder-havel.de. Eine Antwort kann ich derzeit nicht zusagen. Vielen Dank für Ihr Verständnis!

Freundliche Grüße, Henry Klix

Patientenzahlen der Anlaufstelle ...

Patientenzahlen der Anlaufstelle für Atemwegserkrankte in Werder

(Neue Zahlen fettgedruckt ergänzt)

Auch der zweite Tag der neuen Anlaufstelle für Patienten mit Atemwegsinfektionen https://werder-havel.de/politik-rathaus/aktuelles/neuigkeiten/173-coronavirus/1796-anlaufstelle-f%C3%BCr-atemwegserkrankte-%C3%B6ffnet.html in Werder (Havel) ist nach Einschätzung der beteiligten Ärzte und der Stadtverwaltung gut verlaufen.

- Am ersten Tag, den 18. März, sind wie vermeldet 99 Patienten in die Anlaufstelle gekommen. Es wurden insgesamt 20 Abstriche genommen. 30 Patienten wurden wegen ihrer leichten Beschwerden wieder nach Hause geschickt und nicht untersucht.

- Am zweiten Tag, den 19. März, wurde die Anlaufstelle wie vermeldet von insgesamt 50 Patienten besucht. Es wurden 7 Abstriche genommen. 15 Patienten wurden wegen ihrer leichten Beschwerden wieder nach Hause geschickt.

- Am dritten Tag, den 20. März, wurde die Anlaufstelle von insgesamt 50 Patienten besucht. Es wurden 6 Abstriche genommen. 2 Patienten wurden wegen ihrer leichten Beschwerden wieder nach Hause geschickt.

- Am 23. März wurde die Anlaufstelle von insgesamt 98 Patienten besucht. Es wurden 11 Abstriche genommen. 9 Patienten wurden wegen ihrer leichten Beschwerden wieder nach Hause geschickt.


Die Patienten mit leichten Erkältungsbeschwerden wurden auf die Möglichkeit verwiesen, ihren Hausarzt anzurufen. Aktuell reicht ein solches Telefonat, um für bis zu sieben Tage eine Krankschreibung zu bekommen.

Die Anlaufstelle ist eine gemeinsame Initiative von Hausärzten aus dem Raum Werder (Havel) mit der Stadt Werder (Havel) und ist mit dem Gesundheitsamt des Landkreises abgestimmt. Ziel ist es, den möglichen Kontakt von Werderaner Hausarztpraxen und deren Patienten mit potenziellen Coronafällen zu vermeiden beziehungsweise auszuschließen.

Die Anlaufstelle für Einwohner des Raumes Werder (Havel) ist werktags von 8 bis 12 Uhr geöffnet. Nach einem Screening werden die Patienten nach Symptomen und Schwere der Erkrankung in einen der drei Wartebereiche gewiesen, die in der Turnhalle bestehen. Die Stühle stehen hier in weitem Abstand zueinander. Corona-Verdachtsfälle haben einen eigenen Wartebereich und werden als erstes behandelt und sofort wieder entlassen.

Die Untersuchung und Behandlung erfolgt in mehreren Behandlungsräumen. Patienten mit Verdacht auf Covid-19 haben eigene Behandlungsräume, mit ihnen werden gegebenenfalls gesonderte Abstimmungen getroffen.

Bitte beachten

1. Die neue Anlaufstelle ist nicht gedacht für gesunde Menschen, die Kontakt zu einer Person hatten, bei der SARS-CoV-2 nachgewiesen wurde, oder die aus einem Risikogebiet zurückgekehrt sind. Solche Personen sollten sich unverzüglich und unabhängig von Symptomen telefonisch mit dem Gesundheitsamt Potsdam-Mittelmark oder telefonisch mit dem Hausarzt in Verbindung setzen und zu Hause bleiben. Alternativ können sie den ärztlichen Bereitschaftsdienst unter Telefon 116 117 kontaktieren.

2. Auch Werderaner mit leichten Erkältungssymptomen gehören nicht in die neue Anlaufstelle. Patienten, die wegen leichter Atemwegserkrankungen zu Hause bleiben und sich auskurieren möchten, melden sich bitte telefonisch bei ihrem Hausarzt. Aktuell reicht ein solches Telefonat, um für bis zu sieben Tage eine Krankschreibung zu bekommen. Davon sollten Patienten mit leichten Erkältungssymptomen auch Gebrauch machen.

3. Eine Sonderregelung besteht für Kinder bis einschließlich 12 Jahre: Sie sollen die Kinderarztpraxis von Dr. Anja Groß und Dr. Julia Rakob im Gutshof, Potsdamer Straße 164, aufsuchen. Dort gibt es ab sofort täglich von 8 bis 9.30 Uhr Spezialsprechstunden für Kinder mit Atemwegserkrankungen. Auch hier gilt, bei banalen Infekten den Arztbesuch zu vermeiden und zum Telefonhörer zu greifen.

In der Anlaufstelle ist mit Rücksicht auf die Patienten, Mitarbeiter und Ärzte keine Berichterstattung erlaubt. Foto- und Videoaufnahmen sind ebenfalls nicht gestattet. Die Stadt Werder (Havel) wird gegebenenfalls ihr Hausrecht durchsetzen.

Freundliche Grüße, Henry Klix

Doppelhaushalt d. Stadt Werder (Havel) beschlossen

Der Doppelhaushalt der Stadt Werder (Havel) für die Jahre 2020 und 2021 mit eine Volumen von 119 Millionen Euro ist am Donnerstagabend, 19. März, von der Stadtverordnetenversammlung beschlossen worden. Die Bürgermeisterin Manuela Saß und der 1. Beigeordnete Christian Große bedankten sich bei den Stadtverordneten, auch in dieser Ausnahmesituation ihre Verantwortung wahrgenommen zu haben.

Bürgermeisterin Saß erklärte: „Die Stadtverwaltung bleibt damit arbeitsfähig und kann zum Beispiel Maßnahmen und Vorbereitungen treffen, damit das kommunale Leben in der Zeit nach der Coronakrise hoffentlich schnell wieder aufgenommen werden kann. Wie sich die Ausnahmesituation auf die künftige Haushaltslage auswirken wird, ist nicht absehbar, aber wir sind auch nicht blauäugig. Fakt ist, dass wir das spüren werden.“

Der 1. Beigeordnete Christian Große ergänzte: „Der Haushalt wird uns aktuell in die Lage versetzen, flankierende Maßnahmen zum Schutz und zur Stärkung der regionalen Wirtschaft zu ergreifen. Zusätzlich werden wir uns beim Land und beim Bund dafür einsetzen, dass die in Aussicht gestellten Hilfen auch für Industrie, Handel, Gewerbe und Landwirtschaft in Werder (Havel) zur Verfügung stehen.“

Der Doppelhaushalt wurde bei Abwesenheit der Fraktion SMG/Ingo Krüger mit Stimmenmehrheit von 13 Ja-Stimmen, 3 Neinstimmen der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen und 2 Enthaltungen beschlossen. Die Stadtverordneten folgten einer Bitte der Stadtverwaltung, alle Anträge, die nicht den Haushalt betreffen, zurückzuziehen. Die Stadtverwaltung verfuhr selbst dementsprechend.

Einige Zahlen aus dem Doppelhaushalt:

- Gesamtinvestitionen in den Jahren 2020 und 2021: 46 Millionen Euro

- mittelfristige Bildungsinvestitionen: 26 Millionen Euro

- mittelfristige Feuerwehrinvestitionen: mehr als 4 Millionen Euro

- Straßeninfrastruktur und Anteil an der Fahrradbrücke am Bahnhof: mehr als 11 Millionen Euro

- Erweiterungsbau des Rathauses in der Eisenbahnstraße: 3,5 Millionen Euro

- Vertragsmäßiger Abschluss der Bauarbeiten für die Havel Therme: 17,5 und 1,5 Millionen Euro in 2020 und 2021

- Zuschuss an Förderverein Scala e.V.: 150.000 Euro für den Erwerb des Scala-Kinos durch die Stiftung Trias

- Kreditaufnahmen 2020 und 2021: 9 und 11 Millionen Euro

- Kreditaufnahme 2023: 6 Millionen Euro

Maerker in Werder wird als Plattform

Maerker in Werder wird als Plattform zur Nachbarschaftshilfe geöffnet

Die Stadt Werder (Havel) möchte Menschen, die in der aktuellen Situation auf nichtmedizinische Hilfe von außerhalb angewiesen sind und Menschen, die Hilfe anbieten können, eine Plattform bieten. Hierfür kann ab sofort die Werderaner Maerker-Plattform genutzt werden.
Wer also beispielsweise Einkaufshilfe benötigt, kann unter einer groben Ortsangabe sein Anliegen als Maerker eintragen. Wer diesen Eintrag sieht und Hilfe bereitstellen möchte, meldet sich per E-Mail bei l.strothmann@werder-havel.de .
Die Stadtverwaltung wird gegebenenfalls  einen Kontakt herstellen, indem Sie die Kontaktdaten des Hilfegebenden an den Hilfesuchenden weiterleitet (Nicht umgekehrt!). Im Maerker wird gekennzeichnet, wenn ein Hilfegesuch erfolgreich war.
Unter https://maerker.brandenburg.de/bb/werder -> „Hinweis geben“ können ab sofort Hilfegesuche eingetragen werden. Dabei ist zu beachten, dass eine der vorgegebenen Kategorien ausgewählt werden muss. Wählen Sie hier einfach die Kategorie Abwasser/Wasser aus.
Die Kontaktdaten der Hilfesuchenden sind nicht online einsichtig. Ausschließlich der Maerker-Redakteur sieht diese. Die Stadt Werder (Havel) kann nicht dafür garantieren, dass jede Anfrage beantwortet und jedes Hilfegesuch erfüllt werden kann.
Die Stadtverwaltung bittet darum, den Maerker NICHT für gesundheitliche Fragen zum Thema Corona zu nutzen. Wenden Sie sich hierzu bitte an folgende Hotlines:
Eine Corona-Hotline des Landkreises ist unter der Telefonnummer (033 841) 91 111 eingerichtet. Diese ist täglich in der Zeit von 9 bis 14 Uhr zu erreichen.
Ein Corona-Infotelefon des Johanniter-Krankenhauses Treuenbrietzen ist zu erreichen unter (0337) 488 1848.
Ein Bürgertelefon des Landes Brandenburg zum Coronavirus hat die Nummer (0331) 8683 777. Das Bürgertelefon des Landes beantwortet grundsätzliche Fragen zum Thema Coronavirus. Es ist montags bis freitags von 9 bis 15 Uhr zu erreichen.

Weitere Kontakte und Informationen zur aktuellen Situation in Werder (Havel) sind unter www.werder-havel.de  zu finden.

Freundliche Grüße, Henry Klix

222 Kinder in der Notbetreuung

In Werder (Havel) hat heute die Kita-Notbetreuung begonnen. Die Notbetreuung wurde für Kinder eingerichtet, bei denen beide Elternteile in der Eindämmung der Corona-Pandemie bzw. der Aufrechterhaltung wichtiger Infrastrukturen tätig sind.

Insgesamt 222 Kinder sind für die Notbetreuung in den kommunalen Kitas und Horten angemeldet worden. Alle Einrichtungen wurden dazu offen gehalten. Um Kinder von Eltern kritischer Berufsgruppen nicht neu gruppieren zu müssen, besuchen sie ihre vertrauten Einrichtungen.

„Damit werden aktuell etwa 13 Prozent der Kinder betreut, die sonst unsere kommunalen Kitas besuchen“, so Werders 1. Beigeordnete Christian Große. Er dankte den Eltern für ihr Verständnis, dass eine Betreuung in den Kitas aktuell nur im Ausnahmefall möglich ist.

Im Monat April werden in Werder (Havel) keine Kitabeiträge und keine Hortbeiträge abgebucht. Einzahlungen von Eltern für den April werden auf ein Verwahrkonto gebucht. Das gelte auch für Eltern, die ihre Kinder in der Notbetreuung haben, so Christian Große.

Freundliche Grüße, Henry Klix

Neue Anlaufstelle für Patienten

Neue Anlaufstelle für Patienten mit Atemwegserkrankungen in Werder (Havel)

17.03.2020:
Am heutigen Dienstag sind in der Turnhalle des Ernst-Haeckel-Gymnasiums, Kesselgrundstraße 62-68, die letzten Abstimmungen für den Betrieb der Anlaufstelle für Patienten mit Atemwegsinfektionen getroffen worden. Die Anlaufstelle für Einwohner des Raumes Werder (Havel) wird ab Mittwoch, den 18. März, zunächst werktags von 8 bis 12 Uhr geöffnet sein. Sie ist ausschließlich für Patienten mit Erkältungssymptomen gedacht, die mindestens 13 Jahre alt sind.

Bei Atemwegserkrankungen gilt es für Patienten aus dem Raum Werder ab sofort, die Anlaufstelle in der Turnhalle des Gymnasiums anzusteuern. „Ziel ist es, den möglichen Kontakt von Werderaner Hausarztpraxen und deren Patienten mit potenziellen Coronafällen zu vermeiden beziehungsweise auszuschließen“, sagt Dr. Christine Falk. Sie ist eine der 20 Hausärzte aus dem Raum Werder, die das Konzept der Anlaufstelle inhaltlich und personell mittragen. Die Ärzte informieren auch in Praxisaushängen über die neue Adresse und das Vorgehen.

Vor Ort in der Turnhalle werden die Patienten im Eingangsbereich zunächst darum gebeten, Abstand zu halten und die Hände zu desinfizieren. Nach einem Screening durch dafür geschulte Mitarbeiter der Stadtverwaltung werden sie, je nach Symptomen und Schwere der Erkrankung, in einen der drei Wartebereiche gewiesen, die in der Turnhalle vorbereitet wurden. Die Stühle stehen hier in weitem Abstand zueinander. Corona-Verdachtsfälle haben einen eigenen Wartebereich und werden als erstes behandelt und sofort wieder entlassen.

Die Untersuchung und Behandlung erfolgt in mehreren Behandlungsräumen. Dafür wurden Trainer- und Umkleideräume der Turnhalle neu eingerichtet. Patienten mit Verdacht auf Covid-19 haben eigene Behandlungsräume, mit ihnen werden gegebenenfalls gesonderte Abstimmungen getroffen.

Die neue Anlaufstelle ist nicht gedacht für gesunde Menschen, die Kontakt zu einer Person hatten, bei der SARS-CoV-2 nachgewiesen wurde, oder die aus einem Risikogebiet zurückgekehrt sind. Solche Personen sollten sich unverzüglich und unabhängig von Symptomen telefonisch mit dem Gesundheitsamt Potsdam-Mittelmark oder telefonisch mit dem Hausarzt in Verbindung und zu Hause bleiben. Alternativ können sie den ärtlichen Bereitschaftsdienst unter Telefon 116 117 kontaktieren.

Auch Werderaner mit leichten Erkältungssymptomen gehören nicht in die neue Anlaufstelle. Patienten, die wegen leichter Atemwegserkrankungen zu Hause bleiben und sich auskurieren möchten, melden sich bitte telefonisch bei ihrem Hausarzt. Aktuell reicht ein solches Telefonat, um für bis zu sieben Tage eine Krankschreibung zu bekommen. Davon sollten Patienten mit leichten Erkältungssymptomen auch Gebrauch machen.

Neben Unterstützungskräften der Stadtverwaltung Werder werden jeweils zwei Ärzte und zwei Krankenschwestern Dienst in der neuen Anlaufstelle haben. „Die eigenen Sprechstunden der Ärzte werden dazu ausfallen“, sagt Dr. Falk. „Die Patienten mit anderen Erkrankungen können für diesen Fall jede beliebige andere Hausarztpraxis in Werder ansteuern.“

Eine Sonderregelung besteht für Kinder bis einschließlich 12 Jahre: Sie sollen die Kinderarztpraxis von Dr. Anja Groß und Dr. Julia Rakob im Gutshof, Potsdamer Straße 164, aufsuchen. Dort gibt es ab sofort täglich von 8 bis 9.30 Uhr Spezialsprechstunden für Kinder mit Atemwegserkrankungen. Auch hier gilt, bei banalen Infekten den Arztbesuch zu vermeiden und zum Telefonhörer zu greifen.


Corona-Risikogebiete: https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Risikogebiete.html

Infos und Kontakte des Landratsamtes PM: https://www.potsdam-mittelmark.de/de/aktuelles-termine/neues-aus-dem-landkreis/aktuelles/?tx_ttnews%5Btt_news%5D=886&cHash=210c04036e2c7639dedc03c272700cd1

Bürgertelefon des Landes Brandenburg: https://msgiv.brandenburg.de/msgiv/de/presse/pressemitteilungen/detail/~05-03-2020-coronavirus-buergertelefon-beim-lavg-eingerichtet

Corona-Pandemie: Sofortmaßnahmen der Stadt Werder

Am Freitagvormittag, 13. März, hat das Landratsamt die Bürgermeister und Amtsdirektoren aus Potsdam-Mittelmark zu einer Krisensitzung mit dem Stellvertretenden Landrat Christian Stein, der Amtsärztin Karen Brinkmann und weiteren Fachleuten des Landratsamtes zur Corona-Pandemie eingeladen. Am Freitagnachmittag, 13. März, hat das Land Brandenburg u.a. die Schließung von Kitas und Schulen angeordnet.

Die Stadtverwaltung hat noch am Freitagabend eine Reihe von Sofortmaßnahmen ergriffen. Am Wochenende wurde im Rathaus ein Krisenstab gegründet, in dem Maßnahmen auf kommunaler Ebene vorbereitet und veranlasst werden, um eine Ausbreitung des SARS-CoV-2 in der Region möglichst einzudämmen. Dazu erklären Werders Bürgermeisterin Manuela Saß und Werders 1. Beigeordneter Christian Große:

„KITAS UND SCHULEN
Für die ab Mittwoch angeordneten Schließungen von Schulen, Kitas und Horteinrichtungen im Land Brandenburg wegen der Corona-Pandemie wird in Werder eine Ersatzbetreuung organisiert. Sie kann nur in Anspruch genommen werden, wenn beide Elternteile in der Eindämmung der Pandemie bzw. der Aufrechterhaltung wichtiger Infrastrukturen tätig sind. Die Ersatzbetreuung wird in allen kommunalen Kitas der Stadt stattfinden. Damit hält sich Werder an Empfehlungen des Direktors der Virologie in der Berliner Charité, Christian Drosten, Kinder von kritischen Berufsgruppen nicht in der Notbetreuung neu zu gruppieren.

Die anspruchsberechtigten Eltern melden sich bitte in der Kitaverwaltung der Stadt per E-Mail unter kita@werder-havel.de. Auf der Homepage wurde dazu ein Antragsformular bereitgestellt: NEU Antragsformular Betreuungsbedarf Schließzeit Corona. Das Formular ist am 15.3.2020 um 14.20 Uhr aktualisiert worden. Alle anderen Eltern müssen wir in dieser Ausnahmesituation darum bitten, sich vorübergehend um alternative Betreuungsmöglichkeiten zu bemühen bzw. die Kinder selbst zu betreuen.

ÖFFENTLICHE VERANSTALTUNGEN UND SPORT
Die Stadtverwaltung wird alle öffentlichen Veranstaltungen von Montag, den 16. März, bis zum Ostermontag, den 13. April, absagen. Genehmigungen für Osterfeuer werden nicht erteilt oder zurückgezogen. Veranstaltungen, die einer Genehmigung bedürfen, werden in diesem Zeitraum nicht genehmigt. Die Stadt hat am heutigen Montag alle kommunalen Sportstätten und alle Gemeindehäuser geschlossen.

Darüber hinaus gilt, dass alle Veranstaltungen mit mehr als 100 Teilnehmern dem Landkreis schriftlich anzuzeigen sind unter folgender Adresse:

Landrat des Landkreises Potsdam-Mittelmark,
Niemöllerstr. 1,
14806 Bad Belzig,
oder E-Mail gesundheitsamt@potsdam-mittelmark.de.

Anzugeben sind Kontaktdaten des Veranstaltenden (Name, Anschrift, Telefon), Veranstaltungsort und -zeit, zu erwartende Teilnehmerzahl, Art der Veranstaltung (öffentlich, geschlossen, unter freiem Himmel).

Das Gesundheitsamt rät aus infektionsepidemologischer Sicht dazu, alle Veranstaltungen mit mehr als 100 Teilnehmern abzusagen. Das gilt natürlich auch für Sportveranstaltungen, viele regionale Verbände haben bereits entsprechend reagiert. Auch viele Sportvereine, Träger und Einrichtungen in Werder (Havel) haben in den vergangenen Tagen verantwortungsvoll gehandelt und ihre publikumswirksame Arbeit vorerst komplett eingestellt.

ANLAUFSTELLE FÜR PATIENTEN MIT ATEMWEGSERKRANKUNGEN
Die Stadt Werder (Havel) richtet zusammen mit den niedergelassenen Hausärzten der Stadt ab Mittwoch, 18.3., eine Anlaufstelle für Patienten mit Atemwegsinfektionen ein. Der Schritt ist mit dem Gesundheitsamt des Landkreises Potsdam-Mittelmark abgestimmt. Ziel ist es, den möglichen Kontakt von Werderaner Hausarztpraxen und deren Patienten mit Coronafällen zu vermeiden beziehungsweise auszuschließen.

RATHÄUSER UND SPRECHZEITEN
Die Stadtverwaltung, der Bürgerservice, das Stadtarchiv und die Tourist-Information bleiben aufgrund der aktuellen Situation bis einschließlich 17. April 2020 für den Publikumsverkehr geschlossen. Für wichtige Anliegen können die Mitarbeiter per E-Mail oder telefonisch zu den gewohnten Sprechzeiten kontaktiert werden. Auf der kommunalen Homepage www.werder-havel.de ist ein Dienstleistungs-A-Z mit allen Kontakten der Stadtverwaltung eingerichtet. Für allgemeine Auskünfte steht der Bürgerservice zu den Sprechzeiten unter Telefon (03327) 783 151 zur Verfügung.

GREMIEN DER STADT
Die Sitzung der Stadtverordnetenversammlung am 19. März wird stattfinden. Die Stadtverordneten und berufenen Bürger wurden gebeten, die Sitzung mit etwaigen Erkältungssymptomen nicht zu besuchen. Stadtverordnete, die die Sitzung besuchen können, wurden gebeten, dringend auf die Hygienemaßnahmen und Hinweise zu achten, die u.a. von der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung im Zusammenhang mit dem SARS-CoV-2 herausgegeben wurden. Die Verwaltung hat den Fraktionen vorgeschlagen, alle Beschlussvorlagen bis auf den Haushaltsbeschluss zurückzuziehen und wird selbst so verfahren. Außerdem werden eine Reihe von Vorsichtsmaßnahmen getroffen. Die Sitzung ist öffentlich. Dennoch besteht die Bitte an Bürger, darüber nachzudenken, in dieser Ausnahmesituation die Sitzung nicht zu besuchen. Alle weiteren Sitzungen der städtischen Gremien werden bis einschließlich 17. April ausfallen.

BIBLIOTHEK
Die Stadtbibliothek Werder (Havel) bleibt bis einschließlich 17. April geschlossen. Die Rückgabebox ist in dieser Zeit ebenfalls geschlossen. Medien können über den Onlinekatalog auf der Homepage werder-havel.de/stadtbibliothek, telefonisch oder per E-Mail verlängert werden. Mahngebühren entstehen in dieser Zeit keine. Alternativ können Bibliotheksmitglieder in dieser Zeit die Onleihe nutzen. Hier stehen eine Vielzahl an eBooks, eAudios oder ePapers zur Ausleihe bereit.

HOMEOFFICE DER BÜRGERMEISTERIN
Bürgermeisterin Manuela Saß ist am 7. März von einem Urlaub in Österreich zurückgekehrt. Sie befand sich nicht im vom Robert-Koch-Institut am vergangenen Freitag benannten Risikogebiet, hat keinerlei Erkältungssymptome und gilt auch nicht als Verdachtsfall. Dennoch hat sich die Bürgermeisterin nach ärztlicher Abstimmung und rein vorsorglich dazu entschieden, bis Freitag, 20. März, im Homeoffice zu arbeiten.

HOMEPAGE
Alle aktuellen Maßnahmen der Stadt im Zusammenhang mit der Corona-Epidemie werden zeitnah auf der Homepage der Stadt unter werder-havel.de veröffentlicht. Ein entsprechender Link befindet sich auf der Startseite.“

Freundliche Grüße
Henry Klix

Auf Anordnung
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Stadt Werder (Havel)
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Eisenbahnstraße 13/14
14542 Werder (Havel)

Tel. (03327) 783 212 · Fax (03327) 443 85 · E-Mail h.klix@werder-havel.de

Weitere Informationen(auch zu Einrichtungen) finden Sie auf der Internetseite der Stadt Werder (Havel):

https://www.werder-havel.de/politik-rathaus/aktuelles/neuigkeiten/politik-rathaus/1788-corona-pandemie-sofortma%C3%9Fnahmen-der-stadt.html

Baumblüte in Höfen und Gärten abgesagt

Die Baumblüte in Höfen und Gärten 2020 in Werder (Havel) ist abgesagt. Dazu erklärt Bürgermeisterin Manuela Saß:

"Unsere Absage gilt zunächst für den Teil der Veranstaltung, den die Stadt im Bereich des Hohen Wegs zwischen Plantagenplatz und Friedrichshöhe organisiert. Für alle anderen Akteure wird die Stadtverwaltung in Abstimmung mit dem Gesundheitsamt Potsdam-Mittelmark eine Handlungsempfehlung geben. Zugleich werden wir die aktuellen und gegebenenfalls noch kommenden Verfügungen und Anordnungen des Gesundheitsamtes Potsdam-Mittelmark und des Landes natürlich umsetzen.

Auch wenn es sich um eine für unsere Stadt wichtige Veranstaltung handelt, muss der Gesundheitsschutz der Bevölkerung ganz klar vor allen anderen Erwägungen stehen. Für die Akteure und Bürger, die sich in einer ohnehin schwierigen Situation in die Vorbereitung eingebracht haben, ist der Ausfall der Baumblüte in Höfen und Gärten sehr bedauerlich. Das gilt auch für alle, die sich auf das Fest gefreut haben. Aber jeder Einzelne wird bei vernünftiger Betrachtung der Absage auch an seine eigene Familie und deren Gesundheit denken.
Selbst wenn sich die Infektionsentwicklung vor der Blüte abflachen sollte, was aktuell niemand seriös sagen kann, darf mit einem Familienfest dieser Größenordnung nicht ein neuer Ausbreitungsherd geschaffen werden. Ich setze jetzt fest auf die Vernunft und Besonnenheit aller Beteiligten und hoffe, dass sich die Lage bald wieder nachhaltig entspannt.“

Freundliche Grüße, Henry Klix

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Henry Klix

Auf Anordnung

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